Aus der Serie:
Dschungel-Buch  (1985)

Baghira (liegend)

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Original

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Original

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Original

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Replika

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Replika

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Replika

Die beiden Replikabaghiras sind mit bloßem Auge ohne Vergleichsstück fast nicht mehr zu unterscheiden. Auch kann man sie nicht mehr an der Beschaffenheit der Oberfläche erkennen (rau, matt). Die Oberflächen sind heute identisch, genau so wie die Gussabdrücke.

Ein kleiner Unterschied besteht darin, dass die Schwanzenden der beiden Originalbaghiras unmerklich höher stehen, aber ohne Vergleichstück oder Erfahrung erkennt man das nicht deutlich.
Die eingekerbten Barthaare sind ein deutliches Merkmal bei beiden Baghiras. Beim Replika fehlen diese Einkerbungen. Mit etwas Übung erkennt man es mit bloßem Auge, und bei der stehenden Baghira kommt es mir deutlicher vor. Ich hatte allerdings mal eine Originalbaghira, wo die Einkerbungen mit Farbe vollgelaufen war. Fast wäre sie in die Replikakiste gewandert.
Es gibt die Originalbaghira, wo ein Punkt hinter dem Wort "Prod" steht, oder auch nicht. Das Replika hat diesen Punkt nicht, so dass alle Baghiras, die einen Punkt haben, mit Sicherheit original sind. Aus den englischen Maxieiern wissen wir, dass die Figuren des Dschungelbuches leichte Veränderungen haben.
Die liegende Originalbaghira erkennt man an der Unterseite.
Dafür dreht man sie um und verfolgt die Umlaufnaht auf der flachen Fläche. Die Naht, anfangend von der Unterseite der Pfoten bis zum Ende der Hinterläufe, verläuft kerzengerade bis auf die letzten 3 mm hinter dem Wort ‘WALT’. Dort macht die Naht bei der Originalbaghira einen leichten Knick nach rechts, beim Replika bleibt sie gerade.

Bei der liegenden Originalbaghira sind auf der rechten Vorderpfote schwach die Krallen mit einer Lupe erkennbar. Beim Replika fehlt an dieser Stelle die Andeutung der Krallen auf der Vorderpfote.
Am Schwanzanfang hat mein Original 2 Abrissnähte direkt nebeneinander, das Replika hat an dieser Stelle nur eine Abrissnaht.

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Baghira (stehend)

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Original
Achtung!
Die eingekerbten Barthaare sind schwer zu erkennen, wenn zuviel Farbe in die Einkerbungen gekommen ist.

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Original
Unterseite vom stehenden Baghira.

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Replika

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Replika

Das neue Replika der stehenden Baghira erkenne ich an der gering kürzeren Schwanzspitze und an dem Buchstaben ‘T’ in dem Wort ‘WALT’. Bei diesem ‘T’ ist der obere Querstrich des ‘T’ beim neuen Replika sehr schwach in der Prägung, nahezu zerstört. Beim Original ist dieser Querstrich klar und deutlich geprägt.

Zusammenfassung Baghira:
Die Erkennung des Replikas beider Baghiras ist enorm schwierig geworden. Gerade jetzt, wo der Markt überall mit den falschen Baghiras überschwemmt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, eine falsche Baghira zu erhalten, enorm groß.
Ich rate jedem ab, der unsicher ist, eine Baghira auf Märkten oder Auktionen zu erwerben. Die Baghira ist zur Zeit das perfekteste Replika auf dem Ü-Ei Markt.

 Baghira gehend, Dental-Replikat:

Wir hatten 2008 die Gelegenheit eine recht attraktive Sammlung zu prüfen. Dabei stießen wir auf diesen Baghira. Auf den ersten Blick schien er absolut original - die Barthaare waren vorhanden und gut sichtbar.
Auch die Kennung mit den Buchstaben WA und DIS passte ganz genau zum Original.

Was uns allerdings schon an der Kennung etwas stutzig machte, war die außerordentlich schwammige Schrift.
Bei erneuter, genauerer Betrachtung zeigten sich die Merkmale, die ein Dental-Replikat ausmachen.

Wer Doppelnähte finden will, muss allerdings sehr lange suchen. Sie wurden überall rund um die Figur weggeschmirgelt, was sich mit bloßem Auge aber recht gut an der matteren Schraffur des Plastiks ausmachen lässt. Doppelnähte sind nur an unzugänglichen Stellen, wie z.B. zwischen den Beinen und am Hintern, zu sehen.


 

Auch die typischen Dentalblasen im Material sind zu erkennen. Bei diesem Exemplar sind sie an Kopf und Schwanz zu finden. Sie können aber auch überall am Körper existieren oder sogar bei gutem Material eventuell gar nicht zu sehen sein.

Dies sollte also nur als zusätzliches Merkmal angesehen werden.

 

Wir möchten auch noch auf zwei weitere, eher nebensächliche Merkmale hinweisen, die jedoch auf den ersten Blick ins Auge stechen könnten.

Zum einen sieht man überall in den Übergängen der Beine zum Körper und an den geschmirgelten Stellen schwarz/lila leuchtende Edding Farbe. Hier wurden scheinbar Fehler ausgebessert.

Zum zweiten erkennt man deutlich, dass der Gussabdruck nicht glatt sondern rau wie der Rest des Körpers ist.
Hier wurde er lediglich mitkopiert.
Beim Original sieht man an dieser Stelle jedoch einen Unterschied, da der Abdruck von einem Stempel ins Material gepresst wurde.

 

 

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Mogli mit Banane
&
Mogli mit Bananenstaude

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Original


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Original
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Original
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Replika
rechter Fuß
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Replika

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Replika

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Replika

Bei solch komplexen Figuren dachte ich, die Unterscheidung zwischen Replika und Original müsste eigentlich einfach sein. Vor mir liegen die perfektesten Replikate, die ich zur Zeit kenne.
Die Schriftzüge sind gleich, die Abrissnähte sind gleich, die Gussabdrücke sind gleich, Gewicht und Größe sind gleich, Transparenz- und Wassertests sind gleich. Im Prinzip sollte man meinen, es gäbe kein Replika.
Derjenige, der am Marktstand steht und keine Lupe hat, hat nur eine Chance. Er schaut unter die Bodenplatte und sieht in jedem Fall eine querlaufende Umlaufnaht auf dieser Platte. Beim Original ist die gesamte Platte hellbraun, manchmal sieht man auch etwas grüne Farbe, da die Oberseiten grün gestrichen sind. Beim Replika ist immer nur die Hälfte der Unterseite der Bodenplatte hellbraun. Die andere Hälfte der Fläche, die von der Umlaufnaht getrennt ist, ist dunkelbraun.
Wer nun eine Lupe hat, sieht sich die Umlaufnaht vom Mogli mit Banane auf der Innenseite des rechten Beines an, sie ist beim Replika aufgeplatzt. Aber ist sie bei jedem Replika aufgeplatzt?

Jetzt muss ich das tun, was ich nicht gerne tue, weil nicht jeder ein UV Licht hat.

Aber das UV Licht entlarvt das Replika. Die Banane und die Staude des Originals leuchten, die Banane und die Staude der Replikas nicht.

Danke an Michael Koch für die Überlassung der Replikate.

Warnung: Bitte, Vorsicht beim Kauf! Es sind nahezu perfekte Replikate!!

Meine Replikas zeigten auf der Oberfläche des Materials hell- und dunkelbraun gesprenkelte Punkte. Ich weiß, dass das Material der Replimoglis anders ist als beim Original, da bei meinem Replikat die Staude abgebrochen war, und ich dadurch Einblick in das Material bekam. So ist es möglich, dass sich die Farbe nicht gut mit diesem Material vertragen hat, und nach einer Zeit diese Sprenkelung auftrat.
Vielleicht ist das ja der Grund, warum diese Moglis nicht auf den Listen der Großhändler stehen.
Informationen über diese Sprenkelung von den Sammlern wären uns sehr willkommen.

Beide originale Moglis sind transparenter.
Ich erkenne die Replikate relativ einfach und zwar an den Händen.
Wenn ich den Original Mogli gegen das Licht halte, leuchtet fast die ganze Hand. Auch bei den Randbereichen der Arme und Füße schimmert das Licht durch.
Beim Replika bleiben die Arme, die Hände und die Füße relativ dunkel, nur die vorderen  Fingerspitzen leuchten.

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Kurzhals-Kaa

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Kurzhals-Kaa

Die Schlange Kaa kommt auch als Variante mit kürzerem Hals vor. Über die Echtheit dieser Figur ist viel diskutiert worden. Hier ist unsere aktuelle Meinung zu dieser Figur, die wir aufgrund unserer neusten Erkenntnisse über Dentallabor-Replikate und der hervorragenden Sammlung von Harald haben.

Bei der Produktion kommt es vor, dass Figuren zu warm aus der Form genommen werden.
Das Material ist dann noch sehr biegsam und es kann zu untypischen Verformungen kommen.

Auf diese Weise sind auch die Kurzhals-Kaas entstanden. Sie stammen eigentlich aus der ganz normalen Gussform für die normale Langhals-Kaa. Erkennbar ist das zum Beispiel daran, dass die Gussabdrücke hinten am Hals der Kurzhals-Variante immer flachgedrückt sind. Das passiert erst nach dem Auswerfen des Rohlings aus der Gussform. Die Auswerferstange, die die Gussabdrücke erzeugt, ist kreisrund. Dementsprechend sind die Gussabdrücke anfangs auch kreisrund und werden erst später verformt, z.B. beim Aufprall des frisch produzierten Rohlings in der Vorratskiste.

Der lange Hals der Kaa ist natürlich sehr anfällig für Verformungen, wenn das Material noch zu weich ist. Die Verformungen können sehr unterschiedlich ausfallen. Teilweise ist auch das Schwanzstück der Kurzhals-Kaa verformt.

Der Abrisspunkt oben auf dem Kopf der Kurzhals-Kaa kann als kleiner Punkt oder auch als größere Delle auftreten. Insbesondere die größere Delle wird oft als Druckstelle bezeichnet, anhand deren man eine Fälschung erkennen soll. Dabei wird vermutet, dass eine originale Langhals-Kaa erwärmt wurde und der Kopf dann heruntergedrückt wurde, um die begehrte Variante zu erzeugen. Das stimmt aber nicht.

Tatsächlich existieren aber von der Kurzhals-Kaa so genannte Dentallabor-Replikate (siehe dazu den entsprechenden Bericht). Dazu wurde die gesamte Figur nachgegossen und als Vorlage diente eine originale Kurzhals-Kaa mit solch einer Delle auf dem Kopf. Die Replikate sind anhand einer doppelten Gussnaht erkennbar, aber nicht anhand der Delle auf dem Kopf!

 

Wir können hier ein Bild von zahlreichen verschiedenen originalen Kaa-Varianten zeigen.
Dafür möchten wir uns besonders bei Harald bedanken, der uns diese Figuren zur Verfügung stellte.


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A - C: drei verschiedene originale Kurzhals-Kaa mit "Druckstelle"

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D: originale Langhals-Kaa bei der der Kopf eher nach oben schaut

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E: originale Kaa mit dickerem Hals, nicht ganz Kurzhals und auch nicht mehr Langhals

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F: normale originale Langhals-Kaa mit unbemalten Augen (geschlossenen Augen)

 

Des weiteren zeigen wir einige Bilder von anderen originalen Figuren, bei denen ebenfalls Verformungen aufgetreten sind, nachdem sie zu früh aus der Form genommen wurden oder zu wenig Plastikmaterial in die Form gespritzt wurde.

Um eine Vergrößerung zu sehen, klicke auf das Bild.

Es handelt sich bei diesen Figuren also eigentlich um Produktionsfehler.
Gemeinsam ist allen diesen Figuren, dass sie extrem selten sind.

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Deutsche und englische Unterscheidungsmerkmale
der Originalsätze vom Dschungelbuch 

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Der Satz Dschungelbuch war 1985 bei uns in den Überraschungseiern. In England erschien der Satz 1990 in den Maxi-Eiern in leicht unterschiedlichen Ausführungen. Es ist notwendig geworden, die Unterscheidungsmerkmale beider originalen Sätze aufzuzeigen, da bei einigen Figuren Fälschungen auf dem Markt sind, bzw. aus Unkenntnis der englischen Ausgabe diese oft mit Fälschungen verwechselt werden.

Bei der deutschen Figur Kaa mit langem und kurzen Hals ist die Unterseite des Sockels unbemalt. Bei der englischen Version ist die Unterseite des Sockels grün bemalt.

Bei der deutschen Figur von Shir Khan ist die Farbe des Felles ockerfarbig, bei der englischen Version ist die Fellfarbe orange.

Bei der deutschen Figur der liegenden und stehenden Baghira hat die graue Schnauze einen violetten Ton. Bei der englischen Ausgabe ist die Farbe der Schnauze grau.

Bei den deutschen Figuren der beiden Moglis ist der Sockel unbemalt. Bei der englischen Version ist der Sockel grün und das Material ist deutlich transparenter.

Die Figur Diener gibt es bei der deutschen als auch bei der englischen Version mit weiß bemalten Zähnen oder unbemalten Zähnen. Bei der englischen Version ist das Material deutlich transparenter.

Beim Geier ist in der englischen Version das Material deutlich heller.

Bei der deutschen Version der Figur King Louis blieben die Zähne unbemalt, und der Gesichtsteil war violett-grau. Bei der englischen Ausgabe waren die Zähne weiß bemalt, das Gesichtsteil grau, und die Figur war aus deutlich transparenterem Material.

Bei Balu war in der deutschen Version der Bauch und die Schnauze violett-grau. Bei der englischen Version waren Bauch und Schnauze grau und die Figur war aus deutlich hellerem Material.

General Hati hatte in der deutschen Ausgabe die Zehen bemalt, bei der englischen Ausgabe waren die Zehen unbemalt, und die Figur in deutlich hellerem Material.

Bei der englischen Version war der kleine Elefant aus deutlich hellerem Material.

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