Verschiedene Figuren 1 (ca. 1976 bis 1977)

Was sind die Altfiguren wert?

Oft wird beobachtet, dass von den Ü-Ei Altfiguren, wie zum Beispiel die Hunde, Kinder im Hasenkostüm und alle Kleinkinder, viele zu einem hohen Preis auf Auktionen und Börsen angeboten werden. Da kommt die Frage auf, ob diese Figuren womöglich Fälschungen sind.

Richtig ist, einige Hunde werden als Fälschungen hergestellt, die anderen Figuren aber sind keine Fälschungen. Und trotzdem, bei fast all diesen Figuren handelt es sich um Pfennigartikel.
Wir wissen, dass diese Figuren nicht unter der Lizenz von Ferrero standen, aber Ferrero nahm damals in die Eier, was auf dem Markt aufzutreiben war. Aber nicht alle diese Altfiguren waren im Ei.
Gehst du heute nach New York und schlenderst über den Broadway, dann findest du in den so genannten party-stores diese Figuren als Dekoartikel. Sie werden heute noch hergestellt.
Leider sind die Ü-Eier Kataloge nicht mehr im Stande, dies zu korrigieren. Da bei diesen Katalogen die Figuren mit Preisen über 1000 DM eingestellt sind, wäre die Existenz dieser Verlage gefährdet, würden diese Figuren nur noch 1 DM kosten. Für den Sammler gilt, aufgepasst beim Erwerb solcher Figuren!!!

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Hans im Glück

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Original

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Original

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Original

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Original

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Replika

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Replika

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Replika

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Replika

Auffällige Merkmale, die jeder sehen kann, sind:
Die Replika-Figur ist sehr dick bemalt mit kräftig glänzenden Farben. 
Die Replika-Figur ist auch mit anderen Farben bemalt worden, die so nirgends im Katalog abgebildet ist.
Die linke Hand hat keinen Daumen und beim Replika ist die Gans weiß bemalt.
Wenn ich die Replika-Gans abmachen könnte, könnte sie garantiert stehen, da sie eine relativ große, sehr glatte Fußunterfläche hat. Meine Original-Gans kann nicht stehen, da unter den Füssen eine Abrisskante und eine Umlaufnaht ist.

Die Original-Gans ist nicht bemalt, nur der Schnabel, Füße und etwas am Po.
Die Original Figur ist auch glänzend, nur es ist viel weniger Farbe auf der Figur, sodass immer irgendwo etwas Helles durchscheint.

Die beste Möglichkeit ein Replika sofort zu erkennen ist die Gans.
Die Replika-Gans hat rechts und links Flügel. Die Original-Gans hat nur einen Flügel  links. Der rechte Flügel fehlt. Würde auch nur stören, wenn man die Gans unter den Arm schiebt.

Erwähnen möchte ich noch, dass beim Replika oben der Teller grün bemalt ist, beim Original ist nur ein kleiner, ovaler, brauner Punkt.
Beim Original schiebt man die Gans von hinten unter den Arm. Anders geht es nicht.

Unsere Replika-Gans ist an der Figur angeklebt.
Warum? Vielleicht hält sie nicht.
Vorsicht also, wenn die Gans angeklebt ist, den Flügel sieht man aber trotzdem.

Unter UV Licht leuchtet alles Weiße bei der Original-Figur. 
Auch die Gans leuchtet richtig hell.

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Indianermädchen und Indianerjunge

Es gibt 3 Arten der Figuren Indianermädchen und Indianerjunge.

a, die Figur, die im Ei war
b, die Figur, die nicht im Ei war
c, die Fälschung

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Original

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Replika

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Original-Figur aus dem Ü-Ei

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Original

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Replika  Indianerjunge

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Das UV Licht wird immer wertvoller zum Erkennen eines Replikas.
Auf dem Foto ist es deutlich zu sehen. Unter UV Licht leuchten die Originalfiguren.


Danke an Friedrich für dieses Foto.

Die falsche Figur hat unter dem rechten Fuß nicht den Buchstaben H und unter dem linken Fuß nicht den Buchstaben K.
Das Replikat hat demnach keine Kennung unter den Füßen.
Die Buchstaben H und K stehen für das Kürzel "Hongkong" und sind mit dem bloßen Auge gut zu erkennen.

Es gibt viele Originalfiguren des Indianermädchens und des Indianerjungen, wo die Farbe entfernt wurde und anschließend mit neuem Lack versehen wurde bzw. eine neue Figur erstellt wurde. Diese Farbveränderungen sind für denjenigen, der die alten Originalfarben kennt, leicht zu erkennen. Die Repliken glänzen stärker und sind satter bemalt. Ein wenig Erfahrung ist von Nöten, um den Farbunterschied klar zu erkennen, aber schwierig ist es nicht.

Beim Indianermädchen haben Replika und Original die beiden Gussabdrücke hinten auf dem Unterteil des Kleides und am Hinterkopf. Beim Replika ist das Stirnband nicht weiß gekennzeichnet, es ist schwarz geblieben.

ACHTUNG: 
Kann leicht geändert werden
Im Vergleich ist die Figur des Indianermädchens über 1 mm größer.

Gutes Unterscheidungsmerkmal beim Indianerjungen ist der Abrisspunkt hinten unmittelbar unter dem Gürtel. Dieser Abrisspunkt fehlt beim Replika.
Beim Indianerjungen gibt es keine Größenunterschiede. Beide Figuren sind gleich.

 

Neues update
 (Indianermädchen / junge)

Es gibt 3 Arten der Figuren Indianermädchen und Indianerjunge.

a, die Figur, die im Ei war
b, die Figur, die nicht im Ei war
c, die Fälschung

Die Fälschung haben wir schon beschrieben. Es geht in diesem Bericht um die Merkmalunterscheidung zwischen der Figur, welche im Ei war und der Figur, die nicht im Ei war. Beide Figuren haben unter den Fußsohlen die Kennung H und K, jedoch sind diese Buchstaben bei der Figur, die nicht im Ei war, doppelt so groß.

Bei beiden Figuren, die im Ei waren, leuchtet das weiße Grundmaterial unter UV Licht leuchtend weiß. Bei den Figuren, die nicht im Ei waren, leuchtet das Grundmaterial unter UV Licht nicht.

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Indianermädchen Original
welches im Ü-Ei war.
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Indianerjunge
welcher nicht im Ü-Ei war.
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Replika
Indianerjunge

Das linke Foto zeigt die Unterseite des Indianermädchens, welches im Ei war. Die Buchstaben H und K sind klein. Das Foto in der Mitte zeigt die Unterseite des Indianerjungen, welcher nicht im Ei war. Die Buchstaben H und K sind groß. Das rechte Foto zeigt die Fälschung des Indianerjungen, welches keine Kennung hat.

Einige Einzelheiten über das Indianermädchen:

Die Feder der Figur im Ei (Original) ist etwas breiter als die Feder des anderen Mädchens.

Beim Original ist der linke Daumen etwas länger, und er steht mehr ab zu den anderen Fingern, als bei dem anderen Mädchen.

Ein gutes Unterscheidungsmerkmal ergibt sich bei dem runden Halsamulett. Beim Original befindet sich die untere Hälfte des runden Amuletts unterhalb der waagerechten Schrägriffelung. Bei dem anderen Mädchen befindet sich das runde Amulett vollständig auf der waagerechten Schrägriffelung.

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Die beiden Krabbelkinder

Im Ferrero Ei gab es zwei Krabbelkinder, eins mit dunkelblauem Schlafanzug und eins mit rotem Schlafanzug. Diese Krabbelkinder gibt es heute noch in vielen Farben, jedoch ist das Grundmaterial und die Lackfarbe nicht die gleiche wie damals im Ferrero Ei. Diese "neuen" Krabbelkinder werden oft als die echten von damals angeboten. Der folgende Bericht ist eine Ansammlung von Erkenntnissen, welches sicherlich noch kein geschlossenes Bild ergibt. Deshalb bin ich gerade bei diesem Thema der Altfiguren auf die Sammler angewiesen, und ich freue mich über jede Information, die ich bekomme.

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Diese Krabbelkinder waren nicht im Ü-Ei

Die beiden Krabbelkinder auf dem Foto waren nicht im Ü-Ei. Zu erkennen ist das u.a an den Abrissnähten auf dem Rücken. Sie wurden erst vor einigen Wochen auf rot und blau bemalt.

Vor mir liegen 2 Krabbelkinder, welche nicht im Ei waren und ein Krabbelkind, welches im Ei war. Auf der Unterseite haben die Falschen die Kennung "CHINA". Sie sind mit einer neuen Lackfarbe versehen, ein Kind rosa, das andere hellblau. Diese Kinder gibt es noch in weit mehreren Farben. Die Haare sind mit einer neuen Lackfarbe rötlich braun versehen. Das Grundmaterial dieser Falschfiguren ist rosa, zu erkennen im Gesicht, auf der Unterseite und den beiden Fußspitzen. Sie haben den Abrisspunkt auf dem Rücken. Eine Umlaufnaht ist vorhanden, aber nicht auf der Unterseite der Figur.

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Original
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Original

Auf diesen Fotos erkennt man die originalen Krabbelkinder

Wie unterscheiden sich nun die Ferrero Krabbelkinder von den anderen?

Auf der Unterseite fehlt die Kennung "CHINA". Die Lackfarbe ist die typisch alte Lackfarbe, die oft durch häufiges Anfassen an bestimmten Stellen matt und verschlissen ist. Das Grundmaterial dieser originalen Figuren ist weiß/gelblich, zu erkennen im Gesicht und auf der Unterseite. Die Fußenden sind im Gegensatz zu den Falschen mit rosa Lackfarbe bemalt.

Die Originalfigur hat, im Gegensatz zu den Falschen, den Abrisspunkt mittig auf der Kopfoberseite.

Auf der Unterseite verläuft, im Gegensatz zu den Falschen, eine Umlaufnaht.

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Mädchen mit Springseil

Wir möchten anhand dieser Figur einmal zeigen, wie schwierig es teilweise ist, zu den so genannten Altfiguren sichere Aussagen zu machen.

Wir kennen inzwischen vier verschiedene Figuren und schließen nicht aus, dass es noch weitere gibt. 
Die vier Figuren haben wir einfach nur mit den Nummern 1 bis 4 bezeichnet.

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Figur 1:

Von dieser leider beschädigten Figur wissen wir sicher, dass sie im Ü-Ei war.
Die leuchtet nicht unter UV-Licht und hat unter dem Sockel die Kennung "Hong Kong".
Die anderen Figuren haben diese Kennung nicht.
Diese Figur hat außerdem einen anders ausgeformten Gussabdruck am Hinterkopf als Figur 2 und 3.
Alle anderen Details der Form sind identisch mit Figur 2 und 3.

Figur 2:

Diese Figur ist ein sehr günstiger Flohmarktfund. Dennoch sind wir nicht sicher, ob es sich ebenfalls um ein Original aus dem Ü-Ei handelt.
Die Figur hat keine Kennung, aber laut dem Welz-Katalog von 1996 sollen originale Figuren mit und ohne Kennung vorkommen. Außerdem leuchtet die Figur nicht unter
UV-Licht, was das Original ja auch nicht tut.
Diese Figur war aber mal irgendwo aufgeklebt, was eher gegen eine Herkunft aus dem Ü-Ei spricht. Die gesamte Figur ist von der Form her (einschließlich des Gussabdrucks am Hinterkopf) identisch mit Figur 3. Nur sie leuchtet eben nicht unter UV-Licht.

Figur 3:

Diese Figur wurde ersteigert und ist unserer Ansicht nach eine Neuauflage, die nicht im Ü-Ei war.
Wir wissen nur leider nicht, wann und wo diese Neuauflage vertrieben wurde. 
Die Figur ist absolut identisch mit Figur 2. Der einzige Unterschied ist, dass diese Figur unter UV-Licht leuchtet.

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Figur 1

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Figur 2

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Figur 3

Figur 4:

Von dieser Figur liegen uns leider nur diese beiden Bilder vor, die uns ein Sammler zugesendet hat. 
Diese Figur ist nicht so gut ausgearbeitet, wie die anderen drei Stücke. Unter anderem fehlt die Tasche hinten auf der Hose. 
Auch die Bemalung sieht sehr merkwürdig aus. Diese Figur ist unserer Meinung nach eine Fälschung.

Diese vier Figuren zeigen sehr deutlich, wie kompliziert das Thema Altfiguren ist. Es gibt originale Figuren, Neuauflagen und Fälschungen. Die Altfiguren haben teilweise einen sehr hohen Katalogwert. Aber solange nicht eindeutig geklärt ist, wie eine Original-Figur beschaffen sein muss, raten wir zu einem vorsichtigen Kaufverhalten, denn die Neuauflagen oder gar Fälschungen haben praktisch keinen Wert.

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Figur 4

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Figur 4

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Mädchen mit Haube:

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Das Replikat ist deutlich anhand etlicher doppelter Nähte identifizierbar.

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Mädchen im Hauskleid:

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Dieses Replikat ist sehr gut gelungen und schwer zu erkennen. Am einfachsten ist die doppelte Naht am Bein erkennbar. Das Grundmaterial des Originals leuchtet sehr kräftig unter UV-Licht.

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großes Mädchen mit Flagge: 

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Das Replikat sieht erheblich anders aus, als das uns vorliegende Original (Biegung der Flaggenstange).
Es ist allerdings noch ein zweites Original bekannt. Dieses ist dem Replikat ähnlicher, hat aber ein Loch im Boden. Dieses Loch fehlt dem Replikat. Außerdem ist beim Replikat hinten auf der Mütze eine doppelte Gussnaht vorhanden.

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Indianermutter mit Kind


 

Die Fälschung erkennt man einerseits an den zu neu wirkenden Farben, andererseits aber auch bei einem genaueren Blick auf die Umlaufnaht.

Die Umlaufnaht wurde eindeutig überarbeitet, um die Unsauberkeiten beim Fälschen zu vertuschen.


Einen Abriss sucht man auch bei dieser Figur vergebens.

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