Die Olympiade der Schlümpfe

Vom gesamten Zubehör dieser Figuren (Stelzen, Löffel, Ei, Springseil, lose Negerkusshälfte) sind Fälschungen bekannt.
Bevor wir uns aber genauer damit befassen, wollen wir noch einige interessante allgemeine Erkenntnisse zu der Serie beschreiben. Die Figuren der Serie kommen in unterschiedlichen Material-Varianten vor. 

Diese vier sind uns bekannt:

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bullet1. vergilbter Kunststoff, leuchtend unter UV-Licht
bullet2. leicht vergilbter Kunststoff, leuchtend unter UV-Licht
bullet3. rein-weißer glasiger Kunststoff, leuchtend unter UV-Licht
bullet4. rein-weißer matter Kunststoff, nicht leuchtend unter UV-Licht

Unter den Figuren kann man die Kennung 
"© Peyo 1983 EL",   "© Peyo/EL Ferrero"   oder   "© Peyo 1983 EL Ferrero"   finden.

Zusätzlich ist meist auch noch eine Zahl zu sehen. So gibt es z.B. Stelzenschlümpfe mit einer 1, 2, 3 oder 4 unter dem Fuß.

Die Bemalung der Figuren wurde seinerzeit mit unterschiedlichen Techniken vorgenommen. So kann man Figuren finden, die mit dem Pinsel bemalt wurden und andere, bei denen die Farbe aufgesprüht wurde.

Von jedem Zubehör sind zwei unterschiedliche originale Form-Varianten bekannt. Wir beschreiben diese Form-Varianten jeweils als Original A (O-A) und Original B (O-B).
Zusätzlich kommen immer beide Form-Varianten in verschiedenen Farb-Varianten vor. So gibt es hell- und dunkelbraune Stelzen, Löffel und Negerkusshälften, und es gibt hell- und dunkelrote Eier und Springseile.
Allerdings kommen viele Zwischenfarbtöne vor, so dass z.B. zwei einzeln erworbene originale Stelzen farblich nur selten zusammenpassen.

Die originalen braunen Zubehörteile sind alle aus demselben Hartplastik-Kunststoff gefertigt.
Diese Teile sind kaum flexibel und brechen leicht (besonders der Löffel und die Stelzen).

Die originalen roten Zubehörteile (Ei und Springseil) sind alle aus demselben Weichplastik-Kunststoff gefertigt. Diese Teile sind deutlich flexibler und weicher als die braunen Zubehöre.

Die hier gezeigten Bilder sind teilweise Nahaufnahmen bei starker Vergrößerung. Um die gezeigten Details auf den entsprechenden Stücken wieder zu erkennen, solltet Ihr eine Lupe und eine geeignete Lichtquelle benutzen.

Auch diesmal wurden wir wieder mit Sammlungsstücken und Informationen unterstützt und möchten uns besonders bei Franco, Micha, René, Michael vom SHS2004Denis von Eierlei  und Thomas (geldane)  bedanken.

 

Stelzen des Stelzenschlumpfes:

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Wir zeigen hier die originale Zusammenstellung der Stelzenpaare, so wie sie auch im Ü-Ei zu finden waren.

Die originalen Stelzen wurden damals an einem kleinen Steg zusammenhängend in die Ü-Eier gebracht.
Wer das große Glück hat, solche zusammenhängenden Stelzen zu finden, sollte sie auf keinen Fall trennen. 
Die zusammenhängenden Stelzen sind sehr selten und deutlich wertvoller als getrennte Stelzen!

Achtung! Diese zusammenhängenden Stelzen existieren aber auch als sehr gute Kopie in Form eines Dental-Replikats. Wir konnten dieses bisher noch nicht selbst begutachten und können nur raten beim Kauf solcher Raritäten extrem vorsichtig zu sein.

Es gibt zwei originale Form-Varianten der Stelzen. 
Die Form-Varianten sind anhand der Wülste auf den Stelzen unterscheidbar.


Es wird sicherlich häufiger vorkommen, dass ein Sammler die Form-Variante A und B kombiniert hat, insbesondere bei einzeln erworbenen Stelzen oder wenn eine beschädigte Stelze ersetzt wurde.

Beide Form-Varianten sind in verschiedenen hell- und dunkelbraunen Farbtönen bekannt.

Wir haben uns im Wesentlichen auf die Fußstützen und die Abrisse konzentriert und davon Bilder gemacht.

Neben dem Gussabdruck auf der Fußstütze kann man bei originalen Stelzen sehr häufig eine Vertiefung finden. Diese Vertiefung kann von der Form und Größe her sehr unterschiedlich ausfallen oder auch mal fehlen. Es handelt sich bei dieser Vertiefung eigentlich um einen kleinen Gussfehler, der aber keine Wertminderung darstellt, weil er eben geradezu typisch ist für originale Stelzen.

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O-A: originale Stelzen

Die originale Form-Variante O-A hat unten gegenüber der Fußstütze der Stelzen kleine Wülste.
Die rechte Stelze O-A hat von unten gesehen einen waagerechten Wulst und darüber einen senkrechten.
Die linke Stelze O-A hat von unten gesehen einen dicken senkrechten, dann einen dünnen senkrechten und dann einen waagerechten Wulst (siehe Bilder).

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O-B: originale Stelzen

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Die originale Form-Variante O-B hat unten gegenüber der Fußstütze der Stelzen auch kleine Wülste, die aber anders angeordnet sind.
Die rechte Stelze O-B hat einen waagerechten, dann einen senkrechten und dann wieder einen waagerechten Wulst.
Die linke Stelze O-B hat von unten gesehen zwei waagerechte, dann einen senkrechten und dann wieder einen waagerechten Wulst (siehe Bilder).

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Replikate:

R-A: Stelzen-Replikat mit Ring auf der Fußstütze

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Dieses Spritzguss-Replikat ist sehr verbreitet. Diese Stelzen werden auch als gelbe Variante oder noch an einem sehr langen Mittelsteg hängend angeboten.

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Die Wülste sind bei diesem Replikat völlig anders gestaltet als bei originalen Stelzen. Der Gussabdruck auf der Fußstütze ist nur eine ringförmige Vertiefung.
Insgesamt sind diese Replika-Stelzen etwas dünner als originale Stelzen.

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R-B: Stelzen-Replikat ohne Gussabdruck

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Dieses Spritzguss-Replikat ist eigentlich ein Massenreplikat. Dennoch ist es relativ selten zu finden. Es wurde wohl hauptsächlich in den 90er Jahren regional begrenzt vertrieben (Flohmärkte, Börsen).
Die Wülste sind bei diesem Replikat kaum vorhanden. Auf den Fußstützen fehlt der runde Gussabdruck.
Der Abriss liegt bei diesen Stelzen unten an der Spitze der Stelzen.
Das Material ist an der Oberfläche sehr rau.

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R-C: Stelzen-Replikat ohne Gussabdruck

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Dieses Spritzguss-Replikat ist nicht sehr häufig, aber es taucht doch immer mal wieder auf. Bei diesem Replikat wurden die Wülste teilweise recht gut nachgeahmt. Aber es fehlt der runde Gussabdruck auf den Fußstützen.
Ein weiteres deutliches Unterscheidungsmerkmal ist die Lage der Abrisse.
Der Abriss liegt bei diesem Replikat auf der Innenseite der Stelzen, bei originalen Stelzen liegt der Abriss auf der Außenseite.

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R-D:  Sehr gutes Replikat

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Uns wurden diese Replika-Stelzen auf einer Börse gezeigt.
Sie sind sehr exakt gearbeitet und hatten z.B. auch die Gussabdrücke auf den Fußstützen und die Abrisse an den richtigen Stellen. Diese Replikate waren aus einem anderen Kunststoff hergestellt als originale Stelzen, was man gut sehen konnte. Wir waren über die extrem gute Qualität dieses Replikats sehr erstaunt. Erstaunlich war auch, dass der Erwerb schon einige Jahre
zurückliegen soll.

Inzwischen hat uns der Besitzer der Replikate die Stücke noch einmal vorgelegt. Wir freuen uns nun auch, Bilder von diesen Replikaten hier veröffentlichen zu können.

Es handelt sich um ein Spritzguss-Replikat, das sehr selten zu finden ist. Gut zu erkennen sind die Gussabdrücke, die etwas tiefer auf der Fußstütze liegen, als dies bei originalen Stücken der Fall ist.

 

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R-E: Dental-Stelzen-Replikat

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Dieses Dental-Replikat ist aus einem weißen Kunststoff hergestellt und wurde dann schwarz-braun bemalt.
Das Replikat ist nicht so gut gelungen und es sind deutlich die doppelten Gussnähte zu sehen.
Durch die Bemalung sind zudem einige feine Strukturen nicht mehr erkennbar.
Grundsätzlich kann man sagen, dass es keine bemalten Stelzen gibt. Originale Stelzen sind aus braunem Kunststoff.

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R-F: Dental-Stelzen-Replikat

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Dieses Dental-Replikat ist aus braunem Kunststoff hergestellt und ist deutlich besser gelungen als Replikat R-E.

Die doppelten Gussnähte sind aber auch hier gut erkennbar. Diese Stelzen wurden als Originale verkauft! Wir gehen davon aus, dass es noch weitere Exemplare davon gibt und möglicherweise auch noch wesentlich bessere!

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Wer also originale Stelzen erwerben möchte, sollte diese sehr gründlich auf doppelte Gussnähte absuchen. Außerdem ist ein direkter Vergleich mit originalen Gegenstücken bei normalem Licht und unter UV-Licht zu empfehlen.

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Replikat R-G:

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Dieses Replikat stammt aus der selben Fälscherwerkstatt wie das dentale Löffel-Replikat R-D.
Es wurde 1994/95 auf einem Flohmarkt offiziell als Fälschung angeboten und über einen Zeitraum von etwa 2 Jahren vertrieben.
Wir gehen von etwa 30-40 Replikate aus die damals hergestellt wurden. Davon befinden sich möglicherweise noch etliche unwissendlich in Sammlungen als Originale.
 

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Es handelt sich bei diesem Replikat um die bis dato (September 2008) beste Fälschung auf dem Markt. Lasst euch nicht von den stark vergrößerten Bildern (50 - 60 x) irritieren. Es ist mit einer 15-20x Lupe nur schwer zu erkennen und ist auch schon von mehreren Kennern als Original eingestuft worden.

Zum besseren Verständnis haben wir mehrere Merkmale nebeneinander dargestellt:
(Links = ORIGINAL   /    Rechts = REPLIKAT)

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Die Doppelnähte liegen bei der Fälschung im Durchschnitt nur 0,3 mm (!) auseinander. Das bedeutet, sie wurde annährend genau getroffen bei der Reproduktion.
 

Die doppelte Naht ist unter enormer Vergrößerung rund um zu erkennen. Bei kleiner Vergrößerung jedoch scheint sie nur eine einzige Linie zu sein, was das Replikat so gefährlich macht.

Wir konnten auf beiden Stücken insgesamt nur eine Dentalblase entdecken, was aufgrund der kleinen Fläche nicht sonderlich ist.

Wie man im Größenvergleich erkennen kann, hat auch die Blase nur einen Durchmesser von 1 - 1,2 mm (!).

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Der Abriss wurde wie bei allen Dentalfälschungen mitkopiert. Da er aber auch bei originalen Stelzen sehr ausgeprägt ist, besitzt auch die Fälschung einen guten Abrisspunkt.
Er ist allein an der fehlenden Verfärbung zu erkennen, da sich Plastik bei Überdehnung hell verfärbt.
Mit dem Laufe der Jahre kann dies jedoch auch bei Originalen nicht mehr deutlich zu sehen sein.
 

Copyright bei © www.ueeidieter.de Ein Vergleich der Fußstützen zeigt einen beinahe einwandfreien Gussabdruck sowie eine ebenso deutliche Einbuchtung zur Stelze hin.

Der Einbuchtung am oberen Rand (Pfeil) sollte jedoch keine all zu große Bedeutung zugemessen werden, da diese auch bei Originalen variiert.

Ein ähnlich gut gefälschtes Exemplar wurde 2006 bei einer Prüfung entdeckt. Wir gehen davon aus, dass dies nicht zugleich das Herstellungsjahr der Fälschung ist. Es wurde wohl ebenfalls schon Anfang bis Mitte der 90er Jahre gefertigt.
Hier ein paar Bilder davon:

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Negerkusshälfte des Negerkuss-Schlumpfes:

 

O-A und O-B: originale Negerkusshälften

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Von der losen Negerkusshälfte existieren zwei originale Form-Varianten, die leicht anhand der seitenverkehrten Zahl innen in der Hälfte zu unterscheiden sind.
In der originalen Hälfte O-A steht innen eine seitenverkehrte 1, in der originalen Hälfte O-B ist innen eine seitenverkehrte 2 zu sehen.
Die beiden Hälften unterscheiden sich auch in anderen Details wie z.B. in der Ausformung des mittleren Tropfens außen auf der Negerkusshälfte.
Beide Form-Varianten sind in verschiedenen hell- und dunkelbraunen Farbtönen bekannt.

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Replikate:

R-A: Negerkusshälften-Replikat

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Dieses Spritzguss-Replikat ist sehr verbreitet.
Es ist von außen leicht an den anders ausgeformten Tropfen zu erkennen. Innen steht eine normal lesbare 2. Bei Originalen ist die Zahl immer seitenverkehrt lesbar.
Der Abriss befindet sich bei diesem Replikat am Rand der Negerkusshälfte.

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R-B: dentales Negerkusshälften-Replikat

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Dieses Replikat ist eine frühe Dental-Fälschung, die noch sehr unvollkommen gearbeitet ist.
Das Replikat besteht aus einem transparenten Kunststoff und wurde dann braun bemalt.
Die Bemalung ist stark glänzend.
Während von außen die Form eines Originals sehr gut kopiert wurde, hat das Replikat auf der Innenseite keine Ähnlichkeit mehr mit einem Original.

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R-C: fast perfektes Dental-Replikat

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Das uns vorliegende Dental-Replikat R-C ist aus einem hautfarbenen Kunststoff hergestellt.
Dieses Replikat existiert aber wohl auch in anderen Farben (Weiß, Braun) und auch braun übermalt.
Originale sind aber immer aus braunem Kunststoff und nicht etwa braun bemalt!
Das Replikat ist von der Form her nahezu perfekt! Es ist eine extrem gute Kopie eines Originals mit einer seitenverkehrten 2 in der Hälfte.
Die feine Dental-Naht (doppelte Gussnaht) außen am Negerkuss ist schwer auffindbar.
Wir haben sie etwas angefärbt und konnten dadurch ein halbwegs gutes Bild machen.
Dieses Replikat ist derart perfekt, dass es auch von Profis durchaus für ein Original gehalten werden könnte.
Es ist zu befürchten, dass es weitere Replikate dieser Perfektion gibt (Stelzen, Löffel).

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Löffel des Eierlaufschlumpfes:

Wir behandeln die Löffel und die Eier einzeln.
Die originalen Löffel O-A und O-B gehören zu den originalen Eiern O-A und O-B. 
Das bedeutet aber nicht, dass der Löffel O-A immer mit dem Ei O-A damals im Ü-Ei zu finden war.
Es gab da wohl keine feste Zuordnung.

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O-A und O-B:
originale Löffel

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Vom Löffel existieren zwei originale Form-Varianten, die leicht anhand ihrer Abrisspunkte zu unterscheiden sind.
Bei Form-Variante O-A liegt er hinten links vor dem gegabelten Ende, bei Form-Variante O-B liegt er hinten rechts vor dem gegabelten Ende.
Die beiden Varianten unterscheiden sich auch in ihren feinen Strukturen auf der Oberfläche recht deutlich (siehe Bilder).
Der Steckpin für das rote Ei ist leicht konisch geformt und hat oben auf dem Pin keinen Gussabdruck.
Beide Form-Varianten sind in verschiedenen hell- und dunkelbraunen Farbtönen bekannt.
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Fälschungen

Bei den Replikaten ist die Zuordnung eindeutig.
Das Löffel-Replikat R-A stammt vom gleichen Hersteller wie das Ei-Replikat R-A.

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Überprüfen sollte man immer beides! Uns sind Fälle bekannt, wo ein Teil gefälscht war und das andere original.
Es ist häufig von einem Schwimmtest in Leitungswasser zur Unterscheidung von Original und Fälschung zu lesen. 
Dieser Test ist völlig unbrauchbar, da es Replikate gibt, die schwimmen und welche die nicht schwimmen.

weitere Fälschungen

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R-A: Löffel-Replikat

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Dieses Spritzguss-Replikat ist relativ häufig und recht gut gelungen. Besonders das dazu gehörige Ei-Replikat wird häufig für original gehalten.
Der Abriss liegt bei dem Replikat R-A hinten am gegabelten Ende des Löffels (siehe Bild). Wir konnten aber schon häufiger manipulierte Stücke entdecken, bei denen nachträglich ein Abriss an der richtigen Stelle vorgetäuscht wurde.
Das Replikat ist aber auch relativ einfach an dem Gussabdruck auf dem Steckpin erkennbar.
Originale haben dort keinen Gussabdruck.
Auch die feinen Strukturen auf der Oberfläche sind bei originalen Löffeln völlig anders.

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R-B: Löffel-Replikat

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Dieses Spritzguss-Replikat ist eigentlich ein Massenreplikat. Dennoch ist es relativ selten zu finden. Es wurde wohl hauptsächlich in den 90er Jahren regional begrenzt vertrieben
(Flohmärkte, Börsen).
Es hat mit einem originalen Löffel nur wenig Ähnlichkeit.
Der Abriss liegt vorne am Löffel. Besonders auffällig ist der sehr lange Steckpin, der nicht konisch geformt ist.

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R-C: Löffel-Replikat

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Dieses Spritzguss-Replikat ist sehr häufig, hat aber auch kaum Ähnlichkeit mit einem Original.
Es hat zwei Gussabdrücke - einen auf dem Steckpin und einen auf dem gegabelten Ende des Löffels.
Der Abriss liegt vorne am Löffel. Dieses Replikat ist auch aus weißem Kunststoff bekannt.

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R-D: dentales Löffel-Replikat

Beim Löffel Replikat R-D handelt es sich um ein Dental-Replikat, welches aus braunem Kunststoff hergestellt wurde, der mit dem des Original Löffels fast identisch ist. Es ist die beste bisher bekannte Fälschung und wurde bereits 1995 auf einem Flohmarkt erstanden.

Die Maserung des Löffels wurde durch den Abguss für das bloße Auge fast exakt kopiert und lässt sich nur anhand eines Vergleichsstückes und einer sehr starken Lupe erkennen.

Löffel Replikat R-D

Glücklicherweise hat auch diese Fälschung die für ein Dental-Replikat typischen Fehler. Man sollte sowohl auf aufgeplatzte Luftblasen als auch auf doppelte Nähte achten. Auch wenn bei dem uns vorliegenden Exemplar die Nähte sehr dicht bei einander liegen und sich teilweise sogar überlagern.
 
Löffel Replikat R-D Löffel Replikat R-D

 
Löffel Replikat R-D Auf ein Detail sollte aber noch eingegangen werden. Der Abrisspunkt scheint auf den ersten Blick vollkommen in Ordnung zu sein und auch an der richtigen Stelle angebracht. Jedoch zeigt sich bei genauerem Hinschauen, dass durch den Abrisspunkt die seitliche Naht weiter verläuft. Beim Original Löffel endet sie vor dem Abrisspunkt und beginnt dahinter wieder von neuem. Man muss sich den Abriss, von Werk aus, wie einen kleinen Steg aus Vollmaterial vorstellen, in dem keine Naht verlaufen kann.
Es ist absolut notwendig den Löffel sehr genau zu untersuchen, da die Merkmale des Löffels mit bloßem Auge recht schwer zu erkennen sind. Zu dem sollte man auch bedenken, dass dieses annähernd perfekte Replikat schon vor mehr als 12 Jahren hergestellt wurde und wir vielleicht schon einer neue Generation an verbesserten Dental-Replikaten gegenüberstehen.

 

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O-A und O-B: originale Eier

Von den originalen roten Eiern existieren zwei Form-Varianten, die etwas unterschiedlich groß sind. Das originale Ei O-A ist das etwas kleinere Ei und hat am Gussabdruck zwei ganz kleine nebeneinander liegende Dellen.
Das originale Ei O-B ist das etwas größere Ei, und es hat diese Dellen dort nicht.

Die beiden Eier sind auch anhand anderer feiner Strukturen auf der Oberfläche unterscheidbar (siehe auch Bilder). Um diese sehr feinen Strukturen zu finden, sind aber gutes Licht und eine Lupe notwendig.

Originale Eier haben häufig Schmutzeinschlüsse, die als kleine Pünktchen oder Flecken im Material sichtbar sind. Es kommen aber auch originale Eier ohne diese Verunreinigungen vor.
Die Eier sind innen hohl. Beide originalen Eier sind nicht perfekt eiförmig, sondern haben kleine Beulen und Dellen bei genauerer Betrachtung. Originale Eier haben einen relativ großen Gussabdruck, der gegenüber vom Steckloch liegt. Die Fläche in diesem Gussabdruck ist sehr glatt.

Beide Form-Varianten sind in verschiedenen hell- und dunkelroten Farbtönen bekannt.

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Ei-Replikate:

R-A: Ei-Replikat

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Dieses Spritzguss-Replikat ist relativ häufig und recht gut gelungen.
Das Ei-Replikat R-A ist etwas kleiner als originale Eier und praktisch perfekt eiförmig.
Der Gussabdruck und der Abriss liegen an denselben Stellen wie bei originalen Eiern.
Allerdings ist die Fläche im Gussabdruck des Replikats rauer als beim Original, was man mit einer Lupe auch sehen kann.

Im direkten Vergleich mit einem Original-Ei kann man erkennen, dass dem Replikat die vielen kleinen Unebenheiten und feinen Strukturen der originalen Eier fehlen.
Das Ei-Replikat R-A ist in verschiedenen hell- und dunkelroten Farbtönen bekannt.

 

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R-B: Ei-Replikat

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Dieses Spritzguss-Replikat ist eigentlich ein Massenreplikat. Dennoch ist es relativ selten zu finden. Es wurde wohl hauptsächlich in den 90er Jahren regional begrenzt vertrieben (Flohmärkte, Börsen).

Es ist leicht an der sehr rauen Oberfläche erkennbar.
Der Abriss befindet sich auf der Gussnaht auf der langen Seite des Eies.
Bei originalen Eiern liegt der Abriss auch auf der Gussnaht, aber an der Spitze des Eies.

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R-C: Ei-Replikat

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Dieses Spritzguss-Replikat ist sehr häufig, hat aber auch kaum Ähnlichkeit mit einem Original.
Es hat zwei Gussabdrücke neben dem Steckloch. Dafür fehlt der große Gussabdruck auf der gegenüber liegenden Seite des Eies.
Der Abriss liegt über der Gussnaht auf der langen Seite des Eies.

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Springseil von Schlumpfinchen:

Vom Seil existieren etliche Replikate. 
Auch von privaten Bastlern ist dieses Zubehör schon früh kopiert worden. 
So sind z.B. ganz einfache Nachahmungen aus rot lackiertem Metalldraht bekannt.

Die professionellen Seil-Replikate sind meist am Aussehen der Handgriffe und Steckpins gut erkennbar.
Wir haben uns daher hauptsächlich darauf konzentriert.

Die meisten Seil-Replikate haben nur an einem der Handgriffe einen Abriss.
Zuweilen wird aber durch eine nachträgliche Manipulation ein Abriss am zweiten Handgriff vorgetäuscht.
Die Abrisse an den Handgriffen dürfen daher nicht überbewertet werden beim Beurteilen der Originalität.

O-A und O-B: originale Seile

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Vom Seil existieren zwei originale Form-Varianten, die anhand der Seildicke zu unterscheiden sind.
Das originale Seil O-A ist das etwas dünnere Seil, das originale Seil O-B das etwas dickere.
Originale Seile haben oben auf den leicht abgerundeten Steckpins keinen Gussabdruck.
Die Griffe sind leicht rau. An beiden Griffen befindet sich unten ein Abriss.
Beide Form-Varianten sind in verschiedenen hell- und dunkelroten Farbtönen bekannt.

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Seil-Replikate:

R-A: Seil-Replikat

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Dieses Replikat ist dunkelrot und hat nicht viel Ähnlichkeit mit einem Original.
Wir zeigen hier aber auch eine Manipulation von diesem Replikat, bei dem nachträglich Knicke ins Seil gemacht wurden und zusätzlich eine hellrote Lackierung vorgenommen wurde. Dadurch sollte das Replikat dem Original angepasst werden.
Das Replikat R-A hat nur an einem der Handgriffe einen Abriss. Die Steckpins sind oben ganz flach. Die Handgriffe sind sehr glatt.

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R-B: Seil-Replikat

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Dieses Replikat ist schon vor einigen Jahren auf dem Markt gewesen und recht häufig.

Es ist von der Form her einem Original recht ähnlich, ist aber von der Farbe her etwas zu dunkel.
Insbesondere die Knicke im Replika-Seil R-B sind den Knicken originaler Seile sehr ähnlich.

Das Replikat hat an den Gussnähten häufig überstehendes Plastikmaterial, das allerdings leicht zu entfernen ist.
Oben auf den Steckpins befinden sich kleine Gussabdrücke, die bei originalen Seilen hier nicht vorkommen.

Das Replikat R-B hat nur an einem der Handgriffe einen Abriss.

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R-C: Seil-Replikat

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Dieses Replikat ist schon einige Jahre alt, taucht aber nur relativ selten auf. 

Es wurde früher offensichtlich häufig als Original verkauft und wird auch heute noch häufig für ein Original gehalten.
Vielleicht liegt das daran, dass die Farbe gut getroffen ist und die Handgriffe relativ rau sind.

Die Handgriffe sind aber deutlich dünner als bei Originalen.
Die beiden Steckpins sind ebenfalls deutlich dünner und sind oben ganz flach (nicht abgerundet).

Auch das Replikat R-C hat nur an einem der Handgriffe einen Abriss. Dieser ist ungewöhnlich groß.

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R-D: Seil-Replikat

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Dieses Replikat ist sehr verbreitet.

Die Handgriffe sind etwas länger als bei originalen Seilen.
Insbesondere sitzt der Steckpin anders auf den Handgriffen.
Zwischen dem Steckpin und dem Wulst oben am Griff ist daher ein wesentlich größerer Abstand vorhanden als dies bei originalen Seilen der Fall ist.
Oben auf den Steckpins befinden sich kleine Gussabdrücke, die bei originalen Seilen hier nicht vorkommen.
Das Replikat R-D hat nur an einem der Handgriffe einen Abriss. Es ist auch aus gelben Kunststoff bekannt.

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R-E: Seil-Replikat

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Von diesem Replikat liegen uns nur einige Bilder vor.
Erkennbar ist aber, dass auf den Steckpins Gussabdrücke vorhanden sind, die bei originalen Seilen dort so nicht vorkommen.
Im direkten Vergleich sehen die Knicke im Seil anders aus als bei originalen Seilen.

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Einen Bericht über die Schlumpfine gibt es auch auf der "Top Info Spezial" Seite.

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